Winterlaufserie Drelsdorf Part 1 : Ein Zwischenbericht

Wenn Weihnachten vorbei ist, dann steht für mich persönlich schon das nächste Highlight in der sonst langen Winterzeit an. Die Winterlaufserie!

 

Der Klassiker: Wenn Männer krank sind

Bisher waren die Bedingungen beim 10km Auftakt Rennen oft rau und hart, dieses Jahr sollten wir Läufer ein wenig verschont bleiben. Nur einer blieb im Vorwege leider nicht verschont- mein lieber Pascal. Am Freitag abend kündigte sich das schon an, wovor es mir immer graut- Krankheit, in diesem Fall eine fiebrige Erkältung. Gut da hilft nur gesund pflegen und hoffen und beten, dass man selbst verschont bleibt. Die Tatsache, dass Pascal und ich uns in den knapp 4 Jahren noch nie gegenseitig angesteckt haben, spendet mir ein bisschen Hoffnung. Dass man mit einer Erkältung und Fieber nicht rennt, versteht sich von selbst und so war Pascal dann leider für den 10km Lauf raus.  (Leider) habe ich quasi das Wochenende mit ihm mit gelitten, so dass mein Schlaf von Freitag bis Sonntag zu kurz kam. Vor allem, wenn der Herr mir Freitagnacht erklärt, er könne eventuell in der Nacht sterben, weil er aufgrund der Erkältung keine Luft mehr bekomme...muss wohl das Fieber gewesen sein. Bei 39 Grad kann man schon mal komisch im Kopf werden ;-)

 

Training oder so etwas in die Richtung

Ich selbst war schon mehr als gespannt, was der 10km Lauf für mich bereit hielt, was mein Körper im Moment drauf hat und wie sich der erste harte Straßenlaufwettkampf anfühlt. Zumal ich in diesem Winter unter ganz anderen Trainingsbedingungen in die Laufserie einsteige. 

Ich muss zugeben, dass die Bestzeit am Gardasee im Halbmarathon mir mehr zugesetzt hat, als mir lieb ist. Nach meiner Saisonpause im Oktober dachte ich, dass eine Bestzeit zu Anfang der neuen Saison regenerationstechnisch schneller wieder vom Tisch sein würde. Aber eine Erkenntnis, die ich daraus ziehe ist, dass eine PB, immer eine Höchstleistung darstellt und drei Tage Laufpause auf einer Distanz von 21,1km trotzdem nicht ausreichen. Wenn ich mich im Winter mehr oder weniger mit müden Beinen durch die Läufe schleppe, dann ist das ein deutliches Signal, dass etwas noch nicht verarbeitet ist. Nach meiner Bestzeit im Februar 2016 habe ich immerhin 10 Tage nichts gemacht und das funktionierte super.

Was im Moment gut für mich klappt, ist die Kilometer herunterzuschrauben und Akzente zu setzen- an den richtigen Stellen. Derweil fahre ich ganz gut mit 50-60km/pro Woche, was zugegebener Maßen recht wenig ist, aber der Körper wird nicht überfordert. Dass so kein Rekordlauf beim Halbmarathon in Drelsdorf drin sein wird, damit habe ich mich mittlerweile abgefunden.

Taktisch möchte ich versuchen diesen Sonntag einen schnellen 15km Lauf auf den Asphalt zu bekommen und den Halbmarathon dann ruhiger angehen lassen. Danach werde ich mir 1-2 Wochen Zeit nehmen um vernünftig zu regenerieren. Denn mit 25 Jahren kommen leider die ersten kleinen Wehwehchen, von denen ich bis dato immer nur gehört hatte! :)

Mehr dazu in meinem nächsten Bericht:

Ab 25 geht's bergab

 

Zum Abschluss möchte ich euch noch ein paar kleine Tipps und Tricks nennen, wie man erfolgreich mit Virenschleudern umgeht:

 

#1 Abstand halten

#2  Zink, Vitamin D und C nehmen

#3 nicht mehr als 95km / Woche laufen (ab dann steigt das Risikio für eine Erkältung signifikant)

#4 Optimistisch bleiben

#5 viel frische Luft tanken