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Schön, dass du meine Seite besuchst! Ich habe diese Seite "ins Leben gerufen", weil ich Freude am Laufen, Schreiben und Layouten habe!

Wer sich also für die Welt der Training, Ernährung interessiert, ist hier goldrichtig! Alles, was ich aus der Trainingspraxis schreibe basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen, die ich hier gerne teile. Vielleicht findet der/die Eine oder der/die Andere hier Inspiration für das eigene Training. 

P.S. Danke an Marie für den coolen Website Banner, der ursprünglich mal von ihr für den Kiel Lauf 2012 als "Anfeuerungsplakat" gemalt wurde! 



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Gesamtsieg in Niebüll und ein Streckenrekord

Vier Tage Zeit zum regenerieren- ganz schön knapp, dachte ich mir. Mein Dilemma: Ich wollte unbedingt in Niebüll den Streckenrekord erlaufen, der bis dato bei 35:49 min stand. Ich wollte jedoch auch bei der LM vier Tage davor teilnehmen, da es Pascals Saisonhighlight war und ich nicht nur am Rand stehen wollte. Ich bin es nach Mitte 2018 ehrlich gesagt leid, gefragt zu werden, warum ich denn nicht laufe. Die Konkurrenz hielt sich ja schließlich auch in Grenzen: Eine Olympiateilnehmerin war mit dabei, die aber laut eigener Aussage aufgrund ihres Sportstudiums nicht so gut drauf war und sich zeitweise in meinem Windschatten ausruhte. So war es natürlich für mich kein guter Rennverlauf, da die Herren, die ebenfalls in meinem Windschatten, auch keine großen Ambitionen hatten, mich dort vorne mal abzulösen. Ist schon traurig, wenn eine handvoll Männer sich in den Winschatten von Frauen hängen müssen, die halb so breit sind! Zum Glück gibt es auch andere Läufer, die die Sache ein wenig fairer angehen. Das war ärgerlich, dennoch und davon abgesehen: Ich hatte diesen inneren Konflikt, dass Niebüll gut werden sollte und ich besser nicht meine Körner schon in Kaltenkirchen verschießen sollte. Das hat sich wohl tief in mein Unterbewusstsein eingebrannt, so dass ich nicht an meine Leistungsgrenze kam. Hinzu kam natürlich auch, dass der Gegenwind ganz schön hart gewesen ist und ich überwiegend auf mich alleine gestellt war.

Wer mich kennt, weiß, dass ich keine Freundin von übertriebenen Wettkampf- und Trainingsorgien bin und so passten mir zwei Wettkämpfe hintereinander eigentlich gar nicht gut in den Plan. Kaltenkirchen lief von den Beinen fluffig, ich konnte mich gut regenerieren, da ich mit einem durchschnittlichen Puls von 153 nicht an meine Leistungsgrenze gekommen war. An diesem Tag wollte mein Körper nicht mehr mobiliseren (Stichpunkt Psyche!) und das war im Nachhinein auch gut so. Denn was 4 Tage später folgte, war dann umso schöner und bei dem Event in Niebüll viel mehr wert, als eine Landesmeisterschaft in Kaltenkirchen.

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